So ein Ideenfunke …

…  fliegt nicht von allein

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

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Wer schreiben will, muss zuerst einmal sehen, hören und fühlen, neugierig sein, offen für neue Eindrücke. Da brauchen wir wohl nicht weiter auszuholen; denn wer schon einmal einen kreativen Text geschaffen hat, weiß, was ihn inspiriert hat: ein Erlebnis, eine Beobachtung, ein Kunstwerk, die Natur, ein paar Zeilen, ein Lied, ein Traum, …

Mit offenen Augen durch seine Umgebung (und weiter gedacht: durch sein Leben) zu gehen, ist beinah schon ein Luxus. Was wir immer alles zu denken haben! Und im Zweifelsfall, wenn die To-do-Listen mal kürzer werden sollten, gibt’s da immer noch das Handy, das eine Antwort, einen Rückruf, eine schnelle Recherche oder eine Emoji-Reaktion von uns verlangt. Unserer Erfahrung nach kaum förderlich für kreatives Schreiben, doch Alltagsrealität: immer verfügbar sein, stets antwortbereit, kaum jemals in Muße an einem Ort oder unterwegs. Vielleicht könnten wir diesen Herbst ja dafür nutzen, etwas stiller in jeder Hinsicht zu werden. Das kommt uns womöglich allen zugute, wer weiß? 😉

Ja, so ein Ideenfunke fliegt nicht von allein. Wie auch ein Teesackerl kaum von selbst in einem Busch fernab der Zivilisation gelandet ist. Die Geschichte dazu lassen wir uns sehr gern von Ihnen erzählen. 😊

Mit herbstlichen, etwas besinnlichen Grüßen
Ihre Redaktion am 11. Oktober 2026

 

Und hier sind nun unsere herbstlichen Neuzugänge:

10.10.26: Antonia H.: Reisenotizen London
10.10.26: Dario Schrittweise: Der Zauber der Morgendämmerung
10.10.26: Norbert Johannes Prenner: Ohnmacht
10.10.26: Johannes Tosin: Hörst du mich?
10.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Opfergabe
10.10.26: Johannes Tosin: Ich will so werden wie du!
3.10.26: Frank Joussen: Eine Erinnerung an Saint Andrews, Herbst
3.10.26: Antonia H.: Reisenotizen England
3.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Fliegender Hut
3.10.26: Wilfried Ledolter: Wolkenkino
3.10.26: Norbert Johannes Prenner: So bist du
3.10.26: Johannes Tosin: In Glasscherben
3.10.26: Michael Bauer: Ein Sommer zwischen meiner Wohnung und Tokio
3.10.26: Johannes Tosin: Der Krämerladen Aprießnig
26.9.26: Frank Joussen: Eine Kostprobe von Schottland
26.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Ende des Sommers
26.9.26: Manuela Johanna Holl: Stille ist nicht Mangel an Worten
26.9.26: Johannes Tosin: Nicht kindergartentauglich
26.9.26: Norbert Johannes Prenner: So betrachtet
26.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Nürnberg
26.9.26: Johannes Tosin: Georg Müller
19.9.26: Claudia Dvoracek-Iby: Inseln
19.9.26: Norbert Johannes Prenner: Entkommen
19.9.26: Johannes Tosin: Alleine mit dem Haubentaucher!
19.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Bayern
19.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Gelsenfalle
19.9.26: Johannes Tosin: Schmutzwäsche
12.9.26: Claudia Lüer: Höhen und Tiefen
12.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Baustelle
12.9.26: Johannes Tosin: Am 2. Juli 2026 um 14 Uhr
12.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Deutschland
12.9.26: Norbert Johannes Prenner: Caps
12.9.26: Johannes Tosin:  Sauerstoff
14.9.26: Manuela Johanna Holl: Klarheit ist kein netter Wunsch
4.9.26: Norbert Johannes Prenner: Übers Warum und Wie
4.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Wärmefänger
4.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Heidelberg
4.9.26: Johannes Tosin: Die erste Schrift
4.9.26: Johannes Tosin: B100
29.8.26: Antonia H.: Reisenotizen Berlin-Brandenburg
29.8.26: Bernd Watzka: Herlicek – Petri Heil Im Stadtpark
29.8.26: Johannes Tosin: Meine Blume
29.8.26: Johannes Tosin: Der nullte Tag
23.8.26: Frank Joussen: Menetekel im Sommer 2026
23.8.26: Norbert Johannes Prenner: Moral
23.8.26: Bernd Watzka: Herlicek – Klima-Anpassung
23.8.26: Johannes Tosin: „Brot ist nie hart“
23.8.26: Antonia H.: Reisenotizen Hamburg
23.8.26: Johannes Tosin: Im braun-orangen Traum
16.8.26: Frank Joussen: Das Meer
16.8.26: Antonia H.: Reisenotizen Dänemark
16.8.26: Bernd Watzka: Herlicek – Sommerregen
16.8.26: Norbert Johannes Prenner: Das mit dem Altwerden
16.8.26: Robert Müller: Erben gesucht
16.8.26: Johannes Tosin: Der Vater sitzt da
16.8.26: Johannes Tosin: Zurück in der Steinzeit
9.8.26: Sonja Steingreß: Loslassen zu Lebzeiten
9.8.26: Frank Joussen: Zurück zu meinem ältesten Freund
9.8.26: Norbert Johannes Prenner: Zurück in die Zukunft
9.8.26: Michael Bauer: Mittagspause
9.8.26: Antonia H.: Reisenotizen Schwaben (Alemannengebiete)
9.8.26: Bernd Watzka: Herlicek – Stadtflucht
9.8.26: Johannes Tosin: Chamäleon
9.8.26: Johannes Tosin: Niemals logisch
1.8.26: Bernd Watzka: Herlicek – Kühlung
1.8.26: Johannes Tosin: Kleine Schätze
1.8.26: Norbert Johannes Prenner: neologisch
1.8.26: Antonia H.: Reisenotizen China (Sechuan und Yünnan)
1.8.26: Johannes Tosin: Der Sünder

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Eigentlich sollten hier …

… oder auch nicht.

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

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Was hilft’s denn, wenn wir beklagen, was diesen Sommer alles nicht möglich war, wie wenig Kultur in unseren Köpfen Einzug gehalten hat (weil wir es nicht einmal in Open-Air-Veranstaltungen geschafft haben), wie uns das Schwitzen und Immerschlapperwerden und Drinnensitzen genervt hat, … Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aaaaaber wir betrachten die Dinge nun mal sehr gern auch von einer anderen Seite: Erstaunt hat uns in dem ganzen Hitzejammertal der kreative Output unserer Schreibenden, also Ihrer! 😊
In mancher Sommerwoche erhielten wir mehr als zehn oder zwölf neue Einsendungen … und dann hört sich das mit dem Wehklagen auch sehr schnell wieder auf. Einige von Ihnen haben die Indoor-Zeit offensichtlich fürs Schreiben genutzt, und das in mutmaßlich überhitzten Wohnräumen vor dem Bildschirm. Sozusagen verdichtet.at als Resilienztraining … 😊😊😊

Nicht wenige dieser Texte befassen sich mit dem Klimawandel in einer ernsten, andere in einer satirischen Form. Kalt gelassen hat das Thema in diesem Sommer jedenfalls niemanden. Und eigentlich sollten hier ein paar ausgedörrte Felder verbildlichen, dass die Lage ernst ist. Oder auch nicht: Es gibt viele Wege, Dinge ernst zu nehmen. Unserer ist es, sie zu benennen, sie zu drehen und zu wenden, von vielen Seiten zu beleuchten. Und Sie helfen uns dabei auf eine Art und Weise, wie sie vielfältiger nicht sein könnte. 😊

Mit dankbaren Grüßen
Ihre Redaktion am 30. August 2026

PS: Auch ein Bild aus diesem Sommer, eine beerige Angelegenheit. 😊


Was hält Sie noch? …

… Manches muss einfach raus!

Foto & Copyright: privat/verdichtet.at

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Mag sein, dass wir seit diesem Sommerbeginn alle ein bisschen (zu) viel drinnen herumgelungert sind; zuerst die Hitze, dann der Regen, und der Fernsehfußball noch dazu … Aber soll das immer so weitergehen? 😉
Wir haben einen besseren Vorschlag: Nehmen wir uns doch ein Beispiel an den verdichteten Texten! Nach einer oft viel zu langen Zeit in verschlossenen Räumen finden sie sich gänzlich befreit draußen wieder, nämlich auf unserer Kurztexteplattform als Leseangebot für Entdeckungsfreudige. 😊

Gut, das bewerkstelligen sie natürlich nicht allein: Sie sind gefragt! … Was immer da auf Desktops, in Ordnern oder prätextlich als literarische Idee im Oberstübchen lagert, machen Sie ihm Beine und schicken Sie Geeignetes flugs an redaktion@verdichtet.at; alles keine Raketenwissenschaft! 😊 Dann folgt die Rundreise – schön anonymisiert geht’s für die Einreichungen ab zu den einzelnen Testlesenden. Die schreiben uns, der Redaktion, somit möglichst unbeeinflusst, was ihnen beim Lesen aufgefallen ist, und schließlich entscheiden alle Leseeindrücke darüber, was hier bei uns auf verdichtet.at landet.

Wer’s geschafft hat, weiß: Dann stehen alle Türen offen. Verdichtet.at ist nicht nur niederschwellig, es ist nichtschwellig, wenn Sie so möchten: Interessierte können sich ohne Anmeldung, Bezahlvorgänge oder Datenpreisgabe bei uns nach Herzenslust umsehen, lesen und Texte kommentieren – was wir allerdings nicht automatisch, sondern zusätzlich händisch freischalten, um unerwünschte Werbung auszubooten. 😉

Apropos: Insidern ist bekannt, dass wir ganz ohne auskommen – ohne Werbung nämlich. Schön langsam werden wir unter den Internetplattformen damit zum Relikt. Nein, zum Kult! Verdichtet.at bewirbt ausschließlich hier Schreibende, deren Bücher, Verlage sowie Literaturprojekte, unbezahlt, unbeeinflusst und unglaublich gern. 😊 Wer mit unserem Angebot zufrieden ist, erzählt’s weiter.

Und so wurde vor nunmehr dreizehn Jahren aus einer Idee eine stetig wachsende Literaturplattform. Sie sehen: Es geht. Was raus muss, muss raus. 😊😊😊

Auf Ihre Einsendungen und Nachrichten freut sich
Ihre Redaktion (nicht nur 😊) am 20. Juli 2026


Lesen Sie

zeitgenössische ukrainische Literatur …

Foto & Copyright: Christoph Kempter, lensflair.at

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… nicht nur, weil sie so viel Großartiges hervorbringt: Denn auch das ist eine Art, Solidarität zu bekunden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexandra Eggendorfer, die sich die Mühe gemacht hat, diese Liste zusammenzustellen, die ausschließlich noch lebende Autorinnen und Autoren, deren Bücher auf Deutsch bei uns erhältlich sind, berücksichtigt. Sie und wir von verdichtet.at haben damit eine Idee aufgegriffen und weitergeführt, die unter #ukrainelesen auf Twitter geboren wurde.

Wenn Sie es sich leisten können, spenden Sie an die Hilfsorganisationen. Und wenn Sie eintauchen wollen in die Welt von Ukrainerinnen und Ukrainern, dann kaufen Sie auch deren Bücher. Sie werden es nicht bereuen: Es warten herausragende Leseerlebnisse auf Sie, von einer Riege an preisgekrönten Schriftstellern und Schriftstellerinnen sowie unbekannteren Schreibenden. Und die und ihre Verlage haben auch ein bisschen was davon.

Danke.

Mit lieben Grüßen
Ihre Redaktion am 26. Februar 2022