… in eigener Sache
Die meisten von Ihnen haben es wohl mitbekommen, waren aber vermutlich nicht unmittelbar betroffen: Diese Woche waren gröbere Sicherheitsmaßnahmen nötig, um Websites weltweit vor Cyberangriffen zu schützen. Insbesondere waren WordPress-Seiten betroffen, was auch die Basistechnologie für verdichtet.at ist.
Nun denn, wir schätzen uns glücklich, von Anbeginn und Gründung unserer Plattform an auf die Expertise unseres tollen Administrators (danke, Johannes!!!) setzen zu dürfen, und der hat uns ans Herz gelegt, verdichtet.at vom Netz zu nehmen, bis alle neuen Sicherheitspatches wirksam waren. Darum waren wir etwas mehr als einen Tag lang offline. Passiert in dem Sinne ist sonst nichts: verdichtet.at konnte weder kompromittiert noch sonst irgendwie geschädigt werden. 😊
Was wir vielleicht noch ergänzen dürfen: Wir sind in einer privilegierten Lage und brauchen uns um einiges andere (IT-Technische) keine Sorgen zu machen. Da wir keine Daten unserer Schreibenden auf unserer Website sammeln oder speichern, ist das wohl die effizienteste Methode, sie zu schützen. Wir haben keine Cookies, wozu auch? Die werden ja zu Werbezwecken eingesetzt, und kommerzielle Werbung auf verdichtet.at: Fehlanzeige! 😊 Sie brauchen bei uns keinen Datenschutzerklärungen zuzustimmen, weil wir keinerlei (Hintergrund-)Daten von Ihnen bekommen, weitergeben, auswerten, in irgendeiner Form nutzbar machen. Wir haben nicht einmal Klickzähler installiert … Weshalb wir auch nicht wissen, wie oft unsere Seite (und schon gar nicht, von wem) aufgerufen wird.
Was wir aber wissen: Es geschieht oft. Wir wachsen, viele Menschen haben Freude an dem, was wir gemeinsam geschaffen haben. So wird es auch bleiben. 😊
Mit alerten Grüßen
Ihre Redaktion am 24. Oktober 2026
Und hier sind nun unsere herbstlichen Neuzugänge:
24.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Nebelspalter
24.10.26: Norbert Johannes Prenner: Träume
24.10.26: Antonia H.: Reisenotizen Frankreich
24.10.26: Johannes Tosin: Die Wahl
24.10.26: Johannes Tosin: Blockwelt
17.10.26: Claudia Dvoracek-Iby: wie seltsam
17.10.26: Antonia H.: Storytelling
17.10.26: Norbert Johannes Prenner: Die Tücke mit der Mücke
17.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Gedankenhilfe
17.10.26: Johannes Tosin: Zu Bett
17.10.26: Antonia H.: Reisenotizen Südwestengland
17.10.26: Johannes Tosin: Die Flucht aus Ostdeutschland und die SPD
10.10.26: Antonia H.: Reisenotizen London
10.10.26: Dario Schrittweise: Der Zauber der Morgendämmerung
10.10.26: Norbert Johannes Prenner: Ohnmacht
10.10.26: Johannes Tosin: Hörst du mich?
10.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Opfergabe
10.10.26: Johannes Tosin: Ich will so werden wie du!
3.10.26: Frank Joussen: Eine Erinnerung an Saint Andrews, Herbst
3.10.26: Antonia H.: Reisenotizen England
3.10.26: Bernd Watzka: Herlicek – Fliegender Hut
3.10.26: Wilfried Ledolter: Wolkenkino
3.10.26: Norbert Johannes Prenner: So bist du
3.10.26: Johannes Tosin: In Glasscherben
3.10.26: Michael Bauer: Ein Sommer zwischen meiner Wohnung und Tokio
3.10.26: Johannes Tosin: Der Krämerladen Aprießnig
26.9.26: Frank Joussen: Eine Kostprobe von Schottland
26.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Ende des Sommers
26.9.26: Manuela Johanna Holl: Stille ist nicht Mangel an Worten
26.9.26: Johannes Tosin: Nicht kindergartentauglich
26.9.26: Norbert Johannes Prenner: So betrachtet
26.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Nürnberg
26.9.26: Johannes Tosin: Georg Müller
19.9.26: Claudia Dvoracek-Iby: Inseln
19.9.26: Norbert Johannes Prenner: Entkommen
19.9.26: Johannes Tosin: Alleine mit dem Haubentaucher!
19.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Bayern
19.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Gelsenfalle
19.9.26: Johannes Tosin: Schmutzwäsche
12.9.26: Claudia Lüer: Höhen und Tiefen
12.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Baustelle
12.9.26: Johannes Tosin: Am 2. Juli 2026 um 14 Uhr
12.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Deutschland
12.9.26: Norbert Johannes Prenner: Caps
12.9.26: Johannes Tosin: Sauerstoff
14.9.26: Manuela Johanna Holl: Klarheit ist kein netter Wunsch
4.9.26: Norbert Johannes Prenner: Übers Warum und Wie
4.9.26: Bernd Watzka: Herlicek – Wärmefänger
4.9.26: Antonia H.: Reisenotizen Heidelberg
4.9.26: Johannes Tosin: Die erste Schrift
4.9.26: Johannes Tosin: B100
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So ein Ideenfunke …
… fliegt nicht von allein
Wer schreiben will, muss zuerst einmal sehen, hören und fühlen, neugierig sein, offen für neue Eindrücke. Da brauchen wir wohl nicht weiter auszuholen; denn wer schon einmal einen kreativen Text geschaffen hat, weiß, was ihn inspiriert hat: ein Erlebnis, eine Beobachtung, ein Kunstwerk, die Natur, ein paar Zeilen, ein Lied, ein Traum, …
Mit offenen Augen durch seine Umgebung (und weiter gedacht: durch sein Leben) zu gehen, ist beinah schon ein Luxus. Was wir immer alles zu denken haben! Und im Zweifelsfall, wenn die To-do-Listen mal kürzer werden sollten, gibt’s da immer noch das Handy, das eine Antwort, einen Rückruf, eine schnelle Recherche oder eine Emoji-Reaktion von uns verlangt. Unserer Erfahrung nach kaum förderlich für kreatives Schreiben, doch Alltagsrealität: immer verfügbar sein, stets antwortbereit, kaum jemals in Muße an einem Ort oder unterwegs. Vielleicht könnten wir diesen Herbst ja dafür nutzen, etwas stiller in jeder Hinsicht zu werden. Das kommt uns womöglich allen zugute, wer weiß? 😉
Ja, so ein Ideenfunke fliegt nicht von allein. Wie auch ein Teesackerl kaum von selbst in einem Busch fernab der Zivilisation gelandet ist. Die Geschichte dazu lassen wir uns sehr gern von Ihnen erzählen. 😊
Mit herbstlichen, etwas besinnlichen Grüßen
Ihre Redaktion am 11. Oktober 2026
Eigentlich sollten hier …
… oder auch nicht.
Was hilft’s denn, wenn wir beklagen, was diesen Sommer alles nicht möglich war, wie wenig Kultur in unseren Köpfen Einzug gehalten hat (weil wir es nicht einmal in Open-Air-Veranstaltungen geschafft haben), wie uns das Schwitzen und Immerschlapperwerden und Drinnensitzen genervt hat, … Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aaaaaber wir betrachten die Dinge nun mal sehr gern auch von einer anderen Seite: Erstaunt hat uns in dem ganzen Hitzejammertal der kreative Output unserer Schreibenden, also Ihrer! 😊
In mancher Sommerwoche erhielten wir mehr als zehn oder zwölf neue Einsendungen … und dann hört sich das mit dem Wehklagen auch sehr schnell wieder auf. Einige von Ihnen haben die Indoor-Zeit offensichtlich fürs Schreiben genutzt, und das in mutmaßlich überhitzten Wohnräumen vor dem Bildschirm. Sozusagen verdichtet.at als Resilienztraining … 😊😊😊
Nicht wenige dieser Texte befassen sich mit dem Klimawandel in einer ernsten, andere in einer satirischen Form. Kalt gelassen hat das Thema in diesem Sommer jedenfalls niemanden. Und eigentlich sollten hier ein paar ausgedörrte Felder verbildlichen, dass die Lage ernst ist. Oder auch nicht: Es gibt viele Wege, Dinge ernst zu nehmen. Unserer ist es, sie zu benennen, sie zu drehen und zu wenden, von vielen Seiten zu beleuchten. Und Sie helfen uns dabei auf eine Art und Weise, wie sie vielfältiger nicht sein könnte. 😊
Mit dankbaren Grüßen
Ihre Redaktion am 30. August 2026
PS: Auch ein Bild aus diesem Sommer, eine beerige Angelegenheit. 😊
Lesen Sie
zeitgenössische ukrainische Literatur …
… nicht nur, weil sie so viel Großartiges hervorbringt: Denn auch das ist eine Art, Solidarität zu bekunden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexandra Eggendorfer, die sich die Mühe gemacht hat, diese Liste zusammenzustellen, die ausschließlich noch lebende Autorinnen und Autoren, deren Bücher auf Deutsch bei uns erhältlich sind, berücksichtigt. Sie und wir von verdichtet.at haben damit eine Idee aufgegriffen und weitergeführt, die unter #ukrainelesen auf Twitter geboren wurde.
Wenn Sie es sich leisten können, spenden Sie an die Hilfsorganisationen. Und wenn Sie eintauchen wollen in die Welt von Ukrainerinnen und Ukrainern, dann kaufen Sie auch deren Bücher. Sie werden es nicht bereuen: Es warten herausragende Leseerlebnisse auf Sie, von einer Riege an preisgekrönten Schriftstellern und Schriftstellerinnen sowie unbekannteren Schreibenden. Und die und ihre Verlage haben auch ein bisschen was davon.
Danke.
Mit lieben Grüßen
Ihre Redaktion am 26. Februar 2022




